Tipps gegen Elektroschrott, Hunger und den CO2-Fußabdruck

Elektroschrott in der IT

Weihnachten gilt als das Fest der Liebe. Doch zwischen Shopping, Schokolade und Serverbackups kommt die Nächstenliebe manchmal zu kurz. Deshalb wollten wir euch zwischendurch drei Ideen und Apps rund um das Thema IT vorstellen, mit denen ihr etwas Gutes tun könnt – und das nicht nur an Weihnachten.

E-Schrott recyceln

Spätestens nach der Dokumentation Schrottfernseher sollte uns klar sein, dass wir die Verantwortung für unseren Elektroschrott tragen. In dem Experiment landete das mit einem GPS-Sender ausgestattete Gerät über verschiedene Stationen auf einer giftige Deponie in Ghana.

In der IT sammelt sich ebenfalls eine Menge Schrott an. Wie es besser geht mit der Entsorgung: In Berlin bieten beispielsweise die Lichtenberger Werkstätten, eine gemeinnützige GmbH für Menschen mit Behinderungen, fachgerechtes Recycling von Elektroschrott an und entsorgen auch Datenträger nach dem Bundesdatenschutzgesetz. Über die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen könnt ihr ähnliche Angebote in eurer Nähe finden. Und den Weg zum nächsten Recyclinghof eurer Stadtreinigung findet ihr mit der eSchrott-App für iOS oder Android, die vom Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz unterstützt wird.

Mahlzeiten teilen

Share the Meal ist eine App des United Nations World Food Programme. Damit könnt einfach helfen und mit nur 40 Cent ein Kind in Not einen Tag lang ernähren. Durch den geringen Verwaltungsaufwand kommen 90% Prozent der Gelder auch tatsächlich dort an, wo sie gebraucht werden. So unterstützt ihr per Smartphone den Kampf gegen den Hunger.

CO2-Fußabdruck verringern

Elektronik benötigt Strom. Je mehr Strom wir verbrauchen, desto größer ist unser ökologischer Fußabdruck, den wir auf der Erde hinterlassen. Berechnen könnt ihr euren Abdruck beispielsweise beim WWF oder dem Umweltbundesamt, während ihr bei atmosfair oder myclimate einen Beitrag zur Kompensation leisten könnt. Eine gute Idee ist auch die App ecoGator, die euch vor der Anschaffung neuer Elektronik über die Verbrauchswerte der Geräte informiert. Übrigens: Das SysEleven Headquarter läuft bereits auf Ökostrom…

Wer weitere gute Ideen, Projekte oder Institutionen zum Thema kennt, lasst es uns gerne wissen!

Beitragsbild via flickr, Parts von David Sorich, CC BY-SA 2.0