SysEleven Stack startet nach 24 Monaten Entwicklung in die Beta-Phase

SysEleven Stack startet nach 24 Monaten Entwicklung in die Beta-Phase

Nach mehreren Monaten Entwicklung haben wir in dieser Woche die Beta-Phase unserer auf OpenStack basierenden Plattform gestartet. Das ist für unser OpenStack-Projekt ein echter Meilenstein: Neben einer neuen OpenStack-Version wurden für die Beta-Phase des SysEleven Stacks auch einige Software-Komponenten ausgetauscht.
Neben einem umfassenden Update der Storage-Software haben wir uns im Release-Zyklus insbesondere dem Thema Software Defined Networking (SDN) gewidmet. Erstmals wird in einem OpenStack-Produkt von SysEleven nun Midonet von Midokura verwendet, das OpenContrail ersetzt. Die neue Version unserer OpenStack-Plattform ist außerdem die erste, die auf einem umfassenden Hochverfügbarkeitskonzept (High Availability, HA) basiert: Der Ausfall einzelner Komponenten führt also nicht mehr dazu, dass das gesamte System stillsteht. Stattdessen greifen automatische Fail-Over-Mechanismen auf allen Ebenen.
Die Erfahrungen, die wir mit unserer Alpha-Plattform mit Kunden wie Magnolia, Shopmacher oder Intershop seit Herbst letzten Jahres sammeln konnten, sind ebenfalls in die neue Version der Plattform eingeflossen. Tatsächlich hat sich bei unseren Tests der SysEleven Stack in der Beta-Variante als deutlich stabiler und vielseitiger herausgestellt, als es bei der Alpha-Plattform jemals möglich gewesen wäre. Das Produkt hat technisch insofern einen großen Schritt nach vorn gemacht.
Besonders wichtig war uns bei der Entwicklung des SysEleven Stacks, dass wir vollständig kompatibel zu den OpenStack-APIs bleiben. Dieses Ziel haben wir erreicht: Die APIs aller Dienste sind unverändert. Der SysEleven Stack lässt sich deshalb mit jedem Programm nutzen, das für OpenStack konzipiert ist. Obendrein bietet der SysEleven Stack die volle OpenStack-Funktionalität: Neben der Virtualisierungskomponente Nova, dem Image-Dienst Glance, dem Volume-Service Cinder und dem Netzwerkdienst Neutron gibt es auch OpenStack Heat, das für die Orchestrierung in OpenStack-Umgebungen unerlässlich ist. Die grafische Oberfläche, die unter dashboard.bbk.cloud.syseleven.net zu erreichen ist, ist mittels OpenStack Horizon realisiert.
Neben einer Virtualisierung mittels KVM bietet der SysEleven Stack dadurch selbstverständlich auch vollständig autarke Netzwerk-Topologien für einzelne Kunden. Sogar die Sicherheitsrichtlinien lassen sich pro virtueller Maschine separat einstellen. Hinzu kommt persistenter Speicher für virtuelle Maschinen in Form von Volumes. Betriebssystem-Images für Ubuntu und CentOS sind ab Werk Teil des Angebots; bei Bedarf laden Kunden eigene Images hoch.

Performance

Ein Hauptaugenmerk haben wir auf das Thema Performance gelegt: Durch die runderneuerte Storage-Infrastruktur inklusive schneller SSDs ist der verfügbare Speicher im SysEleven Stack nun deutlich schneller als zuvor – ohne dabei unsere selbstgesteckten Ziele in Sachen Konsistenz zu vernachlässigen.
Kunden haben im SysEleven Stack damit die Möglichkeit, komplette Hosting-Umgebungen mittels eines einzigen Befehls und eines entsprechenden Heat-Templates zu starten. Das gilt selbst dann, wenn die Umgebung aus etlichen virtuellen Servern besteht, die unterschiedliche Aufgaben erledigen. Unter http://doc.cloud.syseleven.net/openstack-kundendoku/ findet sich eine Anleitung, die die ersten Schritte beschreibt. Wer vorhat, seine Produkte Cloud Ready zu machen, kann sich dabei von uns natürlich auch unterstützen lassen. Der SysEleven Stack in der Beta-Phase ist die ideale Plattform für entsprechende Entwicklungen.
Die nunmehr seit einem Jahr in Betrieb befindliche Alpha-Plattform des SysEleven Stack wird in den kommenden Tagen abgeschaltet.

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